• Pia Steen

Nebelstimmung in den Dolomiten

Letztes Jahr verbrachte ich im Herbst mit einer Gruppe Fotografen eine Woche in den Dolomiten. Ich freute mich auf milde Herbsttage zwischen gelben Lärchen und schroffen Bergen. Doch es kam ganz anders. Das Wetter war das schlechteste, was ich je in den Bergen erlebt hatte. Und das die ganze Woche über. Es regnete fast ununterbrochen und die Wolken hingen so tief, dass man von den Bergen so gut wie nichts sah. Es war auf der einen Seite frustrierend, denn die Färbung der Lärchen war eigentlich perfekt, aber das Licht fehlte leider komplett. Auf der anderen Seite brachten die Wolken eine ganze eigene Stimmung mit sich. Einige Male kämpfte sich die Sonne für einige Minuten durch und man konnte die Berge ansatzweise erahnen.

Die Sonne kam nur einige Male kurz durch. Ein toller Anblick


Meistens sah es so aus: die Wolken wandern durch die gelben Lärchen


Immer wieder verändern sich die Nebelformationen


Eine unserer Fotostationen. Abendstimmung am Grödner Joch auf 2121 Metern.


Abendstimmung am Grödner Joch. Der Nebel zieht über den Hügel


Die Sonnenstrahlen bringen die Berge kurz zum leuchten


Mit etwas mehr Licht eine traumhafte Seznerie


Das Wetter lädt ein, Bilder in schwarz/weiß zu machen


Das Gelb der Lärchen ist einmalig schön


Die Berge sind fast ständig im Nebel verschwunden


Wir gaben die Hoffnung auf etwas Licht nicht auf und machten uns beinahe jeden Morgen auf den Weg. An einem Morgen wanderten wir zur Seiseralm. Es war bitter kalt und der Nebel war so dicht, dass wir die Hand vor Augen nicht sahen. Geschlagene 7 Stunden nach Sonnenaufgang, gegen 13 Uhr, kam die Sonne durch und die bekannten Berge zeigten sich für einen kurzen Moment.


Früh morgens ist alles noch in dichten Nebel gehüllt


Nach knapp 6 Stunden warten zeigen sich für einen kurzen Moment die Berge


Während wir unten in der Nebelsuppe frieren, scheint einige Meter über uns die Sonne


Einige Bäume schauen aus dem Nebel heraus


Ein Ort zum verweilen und wohnen…


Das Gelb ist einfach toll!


Eine Wanderung auf ein Plateau mit Blick auf die Drei Zinnen stand auch auf dem Plan. Leider waren die Zinnen nur kurz zu sehen.


Die Nebelstimmungen waren teilweise wunderschön anzuschauen


Mehr gab es leider nicht zu sehen. Kurze Zeit später war wieder alles dicht


Auch der Klassiker am Valparola-Pass durfte nicht fehlen. Jedoch auch leider hier kein Licht..


Natürlich gab es auch einen Abstecher zum Villnöß-Tal. Leider ließ die Sonne auch hier lange auf sich warten und die Berge gab es nur kurz zu sehen.


Die Sonne kämpft sich für einige Sekunden durch. Ebenso die Berge


Auf dem Weg finden wir dieses Fotomotiv. Dieses Mal wolkenlos


Die Sonne löst die Wolken kurz etwas auf


Auch der Hotspot um den Pragser Wildsee durfte nicht fehlen. Jedoch sahen wir leider die Berge nicht….


Die Kapelle und die Boote wären bei entsprechendem Wetter ein tolles Motiv


Die Holzboote sind wunderschön


Die bekannten Boote in ihrer Formation. Fertig um für den Winter eingemottet zu werden


Am letzten Tag versuchten wir unser Glück bei den bekannten Erdpyramiden. Doch auch hier war den Nebel so dicht, dass man fast nichts sehen konnte…


Dichter Nebel bei den Erdpyramiden


Auf dem Weg entdecken wir diese alte Burg


Ich hoffe, dass sich bis zum Herbst die Corona-Krise erledigt hat. Denn so schnell gebe ich nicht auf und werde diesen Herbst zusammen mit Roland Moser von den Lightexplorers dort einen Workshop leiten. Dann aber mit hoffentlich besserem Wetter! Es gibt noch Restplätze. Zur Anmeldung geht es hier.

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© 2020 by Pia Steen Fotografie.