Hüttenzauber
- Pia Steen

- vor 9 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Seit vielen Jahren begleiten mich kleine Hütten auf meinen Wegen durch die Berge. Manchmal sind sie sogar der eigentliche Grund, warum ich losgehe. Ich suche sie, bewusst, manchmal entdecke ich sie zufällig. Diese Hütten zu fotografieren ist für mich mehr als ein Faible. Es ist eine Art, ihre stille Präsenz festzuhalten, bevor sie vielleicht eines Tages verschwinden.







Einige stehen einsam in der Landschaft, marode, vom Wetter gezeichnet. Das Holz ist rissig, die Dächer sind eingefallen, und doch haben sie eine unglaubliche Ausstrahlung. Gerade diese verlassenen Gebäude ziehen mich an. Beim Fotografieren nehme ich mir Zeit, höre den Wind, sehe das Licht über die Wände wandern und frage mich, welche Geschichten sich hier abgespielt haben.










Andere Hütten sind noch gut besucht, voller Leben. Menschen kommen und gehen, lachen, ruhen sich aus. Auch sie fotografiere ich gern – nicht nur das Gebäude selbst, sondern das Gefühl von Ankommen, von Gemeinschaft auf Zeit. Diese Orte zeigen mir eine weitere Seite der Berge: offen, herzlich und verbindend.







Warum ich diese Hütten seit Jahren fotografiere? Vielleicht, weil sie für mich etwas Zeitloses haben. Sie stehen für Einfachheit, für Schutz und für das Leben im Einklang mit der Natur. Jede Hütte ist anders, und doch erzählen sie alle dieselbe leise Geschichte – eine, die ich mit meinen Bildern bewahren möchte.
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