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Tauglbach zur Trockenzeit

  • Autorenbild: Pia Steen
    Pia Steen
  • 1. Sept. 2018
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2020

Seit vielen Jahren besuche ich mindestens einmal im Jahr den Tauglbach. Anfangs war dieser Bach noch ein Geheimtipp und sehr unbekannt, was leider mittlerweile nicht mehr so ist. Dennoch hat dieser Fluss noch lange seinen Reiz nicht auf mich verloren. Ich habe diesen Bach schon zu allen Jahreszeiten besucht. Selbst im tiefen Winter, wenn Meter lange Eiszapfen in die Schlucht hängen, bahnte ich mir meinen Weg durch das Flussbett.

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Die nach wie vor bekannteste Stelle im Tauglbach – Der Davidgraben


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Große Steine kommen zum Vorschein


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Viele bunte Steine finden sich auf dem Grund des Baches


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Vom Wasserfall weg schlängelt sich der Fluss durch das rote Gestein


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Bei wenig Wasser sieht man eine Vielzahl an unterschiedlichen Steinen


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Eine kleine bunte Kasskade


So beschloss ich  während der extremen Trockenperiode wieder einmal bei der Taugl vorbeizuschauen. Das Wetter war alles andere als optimal für Bachfotografie. Die Sonne knallte vom Himmel und die Umgebung rund um den Bach war sehr trocken. Dennoch wollte ich fahren, da ich mir sicher war, dass der Bach auch extrem wenig Wasser führen würde. Ich hatte die Hoffnung, die Taugl in einem ganz anderen Gesicht zu erleben und ich wurde nicht enttäuscht. Durch das geringe Wasser kamen Gesteinsformationen zur Geltung, die man sonst nur wenig oder gar nicht sieht. Zudem konnte ich endlich Plätze besuchen, an denen ich schon einige Male wegen des vielen Wassers gescheitert war.

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Das Blau des Wassers ist wunderschön. So hat auch der leere Raum seine Berchtigung


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Eine der Stellen, die man bei zu viel Wasser nicht erreichen kann

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Zwischen den grauen Felsen bahnt sich die Taugl ihren Weg


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Die Farbe der Felsen ist einfach nur traumhaft


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Das Niedrigwasser ermöglich neue Perspektiven


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Die schroffen Felswände werden von der Vegetation eingenommen


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Große und kleine Felsen säumen das Flussbett


Allerdings war ich schockiert über das unglaublich viele Totholz…an einer markanten Stelle ist der komplette Hang abgerutscht und es sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Man kommt kaum noch hindurch und erkennt die einst schöne Stelle nicht wieder. Auch eine andere wunderschöne Passage wurde durch einen Erdrutsch von großen Bäumen fast vollständig begraben. Dort macht fotografieren leider keinen Sinn momentan. Ich hoffe, dass das nächste Hochwasser einen Teil des Schotters wegspülen wird. Allerdings zeichnen sich jetzt schon weitere Erdrutsche ab…


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Unter dem Wasser kommen schöne Stufen zum Vorschein

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Ein weiterer Wasserfall in der Taugl


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Das Grün der Blätter spiegelt sich im Wasser

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Wenig Wasser fließt zwischen den Felsen hindurch


Der Wasserfall in der Strubklamm war nicht vorhanden, so wenig Wasser hatte der Bach. An anderen Stellen konnte ich dafür meinen Augen nicht trauen: Solche Ausspülungen hatte ich in der Taugl noch nie gesehen.


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Solche Auswaschungen habe ich dort noch nie gesehen


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Das Wasser ist so ruhig, dass man die Spiegelungen sehen kann


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Kaum merkbar fließt die Taugl an einigen Stellen dahin


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Eine meiner Lieblingsstellen konnte ich endlich einmal wieder erreichen


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Die Steine waren trotz Trockenheit extrem rutschig


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Schlangenhaft fließt die Taugl zwischen den Felsen hindurch


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Noch nie habe ich so wenig Wasser in der Taugl gesehen

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Die großen Steine sind oft komplett unter Wasser


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Seit Jahren klemmt dieser Baumstamm in dem Wasserfall, was seiner Schönheit keinen Abbruch tut


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Fast endlos scheint die Taugl durch den Wald zu fließen


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Die Farben der Felsen sind wunderschön und kontratsreich


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Am Abend gab es noch einen tollen Sonnenuntergang


Dennoch verging die Zeit viel zu schnell und ich konnte längst nicht alle Plätze, die ich auf „meiner Liste“ hatte, besuchen. Umso größer ist die Freude die Taugl bald wieder zu besuchen. Alle Bilder von der Taugl findet ihr in der Galerie.

 
 
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