• Pia Steen

Eisiger Morgen am See

Mitte Januar fuhr mal wieder nach Österreich. Das war mir in den letzten Monaten auf Grund der Pandemie leider nicht immer möglich. Dabei ist meine Fotoliste für das Nachbarland seit Jahren sehr lang. Viele große und kleine Bergseen säumen die Täler und Berge. So traf ich mich mit einem Fotokollegen früh morgens an einem zauberhaften See. Das Thermometer zeigte knackige -10 Grad an. Zum Glück war es nicht weit zu laufen vom Auto aus. Bereits nach wenigen Metern eröffnet sich einem ein unglaublich schönes Panorama auf den See und die umliegenden Berge. Das Gewässer war bereits teilweise zugefroren, so dass es an manchen Stellen keine Spiegelung gab. Dafür waberte der Nebel zwischen den Bäumen hindurch und der Raureif ließ die Pflanzen im strahlenden Weiß schimmern.


Das Licht ist herrlich weich an diesem Morgen
Der Nebel hängt zwischen den Bergen
Die Berge fangen an zu leuchten
Leichtes Eis liegt auf dem See
Die Spiegelung ist wunderschön
Eine Bergspitze wird angeleuchtet
Zwei Schwäne statten uns einen Besuch ab
Sie genießen den eisigen Morgen auf dem See
Hütten in der eisigen Landschaft
Die Bäume sind zu Eis erstarrt
Eine Hütte am See
Wie aus einem Bilderbuch
Wieder kommt ein wunderschöner Schwan vorbei
Auch Details können wir festhalten
Mystisch schwebt das Bootshaus im See

Ein Rundweg führt um den See, der auf der einen Seite allerdings direkt an der Schnellstraße entlangführt. Dafür ist die andere Seite umso schöner. So liefen wir noch eine Weile am Ufer entlang und bestaunten das Panorama. Auch konnten wir Details aufnehmen. Als das Licht zu hart wurde, tranken wir noch einen Kaffee vor Ort und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. Gegen 10 Uhr verließen wir das frostige Paradies. Das war auch gut so, denn Scharen von Touristen fielen ein. Einige trauten sich auf dem See Schlittschuh zu fahren, andere genossen das herrliche Wetter am Ufer. Ich freue mich schon, wenn ich im Sommer wieder zu diesem und anderen wunderschönen Bergseen in Österreich aufbrechen werde.


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