Unterwegs zu den Wasserfällen des französischen Jura
- Pia Steen

- 25. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Im Frühling habe ich mit Roland und einer tollen Workshopgruppe den französischen Jura besucht – eine Region, die für ihre zahlreichen und wunderschönen Wasserfälle bekannt ist. Mit Kamera und Stativ ging es von Wasserfall zu Wasserfall, immer gespannt darauf, was uns hinter der nächsten Kurve erwarten würde.
Schon nach den ersten Stopps wurde allerdings klar, dass die außergewöhnlich sonnige und trockene Witterung der letzten Wochen die Landschaft verändert hatte. Einige Wasserfälle führten deutlich weniger Wasser als sonst, manche bestanden nur noch aus einem schmalen Rinnsal. Natürlich hatte ich mir an manchen Orten mehr Wasser erhofft, schließlich leben viele dieser Wasserfälle von ihrer Kraft und Dynamik.


Trotzdem verloren sie nichts von ihrer Faszination. Jeder Wasserfall hatte seinen eigenen Charakter, und gerade die geringeren Wassermengen eröffneten neue Blickwinkel. Das Wasser floss ruhiger durch die Felsen, sammelte sich in klaren Gumpen und ließ kleine Kaskaden entstehen, die bei höherem Wasserstand oft verborgen bleiben. So wurden Details sichtbar, die man normalerweise kaum wahrnimmt.















Zwar fehlte manchmal das spektakuläre Schauspiel großer Wassermassen, dafür konnte ich die Wasserfälle selbst auf eine andere Art festhalten. Die Kombination aus hellem Sonnenlicht, den Kalksteinformationen und dem klaren Wasser schuf immer wieder reizvolle Motive. Auch wenn die Bedingungen nicht ideal waren, bot jeder Ort etwas Besonderes.



Besonders in Erinnerung bleibt mir, wie unterschiedlich die Wasserfälle trotz der Trockenheit wirkten. Manche fielen nur noch sanft über die Felskanten, andere zeigten noch immer erstaunlich viel Wasser. Jeder Besuch hatte seinen eigenen Reiz, und genau das machte die Tage im Jura so abwechslungsreich. Danke an alle Teilnehmer! Wenn du auch nächstes Jahr dabei sein möchtest, dann schaue gerne auf www.lightinfocus.ch vorbei!






